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KrÄuter

Die Linde


  • Bei Erkältungskrankheiten, auch vorbeugend,
    schmerzlindernd, krampflösend

  • Die jungen Blätter im Frühjahr schmecken gut im Salat

  • Inhaltsstoffe:
    - Proteine
    - Vitamin
    - Mineralsalze
    - Ätherisches Öl
    - Flavonoide
    Bei Flavonoiden handelt es sich um sogenannte Antioxidantien die in der Lage sind "freie Radikale" (Sauerstoffverbindungen im Körper) unschädlich zu machen.

  • Die Winterlinde und die Sommerlinde kommen in ganz Europa in Parks, Dorfplätzen, am Waldrand oder auf Wiesen vor.








 

Die Linde war früher bekannt für ihre Heilkraft bei Arthritis, Gallensteinen und Bluthochdruck.
Die Lindenblätter enthalten viel Proteine, Pflanzenschleime, Vitamin und Mineralsalze. In den Blüten finden sich u. a. ein ätherisches Öl, Pflanzenschleime, Gerbstoffe und Glykoside. Die Samen sind reich an fetten Ölen.

Früher wurde in vielen Regionen Deutschlands der Dorfmittelpunkt mit einer Sommerlinde gekennzeichnet. Der Platz darunter war Verkündstätte, Versammlungsort, hier wurde Gericht gehalten. Dabei getroffene Verordnungen wurde mit "Gegeben unter der Linde" unterzeichnet. Auch der Ausdruck subtil leitet sich von der Linde her - sub tilia. Unter den Linden wurden keine harten Urteile gesprochen, sondern eher leichte Fälle behandelt.

Die jungen, noch weichen Lindenblätter sind essbar. Mit ihrem milden Geschmack eignen sie sich gut für Salat. Die Blüten duften angenehm, man kann sie für Süßspeisen wie Fruchtsalat und Sirup verwenden.


Für die Zubereiung eines Tees, sammelt man direkt nach Blühbeginn die Blütenstände mit den gelblichen Hochblättern und trocknet sie an der Luft.

Der Tee von Lindenblüten gilt mit seiner schweißtreibenden Wirkung als Heilmittel. Als leichter Kräutertee wirken die Blueten schmerzlindernd, beruhigend, krampflösend und regen den Blutdruck an. Wird der Tee zu stark aufgebrüht, verkehrt sich seine Wirkung: dann wirkt er anregend und kann sogar Schlafstörungen hervorrufen. Ein Tee aus Blättern hat reizlindernde Wirkung.

Das von den Früchten umschlossene ölhaltige Samenkorn kann man einfach so knabbern.
Im 18. Jahrhundert stellte man aus den Samen eine Art Schokolade her.


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