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Einen Rothirsch in freier Natur zu erleben, das ist nicht nur Jägern vergönnt, sondern allen, die mit Berufsjäger Engelbert Holzner ins Winterquartier am Spitzing gehen dürfen.





Öffnungszeiten:

22. Dez. - 6. Jan.    

täglich ab 15.00 Uhr  

7. Jan. - 15. Feb.

Do. - So. ab 15.00 Uhr

19. - 28. Feb.

täglich ab 15.00 Uhr




Vom Spitzingsee etwa ein viertel Stunde Richtung Valepp laufen. Auf der linken Seite sieht man einen großen Holzzaun. Von dort führt ein etwa 100m langer Anstieg zur Aussichtshütte.





Schaufütterung im Wintergatter Spitzingsee


TEXT: Mit freundlicher Genehmigung der Bayerische Staatsforsten AöR

www.baysf.de



Könige der Berge

Majestätisch und elegant, stark und mächtig: Rothirsche werden auch die Könige der Berge genannt. Wer schon ein mal ein Exemplar der größten, deutschen Wildart gesehen hat, versteht warum. Bei einer Schulterhöhe von bis zu 160 cm können Rothirsche etwa 200 kg schwer werden. Bis zu 20 Geweihspitzen verleihen dem ausgewach senen Hirsch ein überaus imposantes Aussehen.

Rotwild ist von Natur aus eine scheue Wildart, das ur sprünglich offene Landschaften bewohnte. Die eigentlich tagaktiven Wiederkäuer sind gerne ungestört und verlegen ihre Nahrungssuche deshalb immer mehr in die Nachtstun den. Sie leben in nach Hirschen und Hirschkühen getrennten Rudeln. Jedes Rudel wird von einem Leittier angeführt, nur sehr alte Hirsche leben gelegentlich als Einzelgänger.

Vollpension im Winterquartier:

In den kalten und schneereichen Monaten finden die Tiere in höheren Lagen nicht mehr genug Nahrung und machen sich auf den Weg in flachere Gefilde. Diese für Rotwild typischen Wanderungen über zum Teil hunderte Kilometer sind heute oft nicht mehr möglich, da die dichte Besiedelung des Menschen die Wanderwege immer wieder durchkreuzt. Um zu verhindern, dass Tiere im Winter verhungern oder durch Verbiss große Schäden an den wichtigen Bergwäldern anrichten, werden von einigen Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten Wintergatter eingerichtet um dort das Rotwild zu füttern.

Hier kann man sie alle sehen: Mächtige Hirsche, junge Kälber, erfahrene Alttiere und natürlich die männlichen Junghirsche, Spießer genannt. Je nach Umgebung und Witterung nimmt ein ausgewachsenes Tier bis zu 20 kg Futter täglich auf, ohne dabei besonders wählerisch zu sein: Gräser und Kräuter, Knospen und Zweige, Blätter und Eicheln, aber auch Kastanien, Kartoffeln und Rüben stehen auf dem Speiseplan. Dazu noch bis zu zehn Liter Wasser, und fertig ist das Menü. Der Tagesablauf ist recht klar strukturiert: Nahrungssuche - Fressen - Wiederkäuen - Ruhen. Insgesamt verbringt Rotwild bis zu sieben Stunden mit der Nahrungsaufnahme.