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Weiße Tafelschokolade mit Safranfäden

 



Dreieckige Wände

für die Pralinensorte »Karwendelspitz«, die noch mit Kuvertüre und Puderzucker ummantelt werden.

Die Füllung besteht aus Grand Manier Trüffel und Krokantsplittern

 


Konditormeister Andreas Eybel hat sich entschieden,

seine Pralinen direkt zu vermarkten. Das ist gut für die

Qualität.




Schokoladenmanufaktur Eybel, Waakirchen

 

 

»Pura vida« sagen die Menschen in Costa Rica, wenn sie sich zur Begrüßung fragen, wie es ihnen geht. Das bedeutet »wahres, echtes Leben« und hat Andreas Eybel auf seiner Reise zu den Kakaoplantagen in Zentralamerika vor zwei Jahren besonders gefallen. Aufgeschlossen seien die Menschen dort, begeisterungsfähig, immer ein Lachen auf dem Gesicht.

 

Ja, sagt der Konditormeister, er wisse sehr gut, welchen Schwankungen die Rohstoffpreise für Kakao auf dem Weltmarkt unterlägen, und dass sie den Produktionsbedingungen der Bauern in den Erzeugerländern nicht gerecht würden. Das sei ein Grund für ihn, keine Massenware herzustellen, die Zutaten in sehr guter Qualität zu beziehen und entsprechend zu verarbeiten.

Andreas Eybel möchte ausgewogen handeln und verhandeln. Mit dem grau melierten Bart, der Bürstenfrisur, der vorausschauenden, entschlussfreudigen Art und diesem ihm eigenen Augenzwinkern könnte Eybel auch als Kapitän eines Handelsschiffs durchgehen.

Was der Unternehmer Eybel von seinen Kunden erwartet? Dass sie bereit sind, den wirklichen Wert für das zu bezahlen, was sie bekommen. Er spart an Werbung und hochpreisigen Verpackungen, aber niemals an den Rohstoffen und beim Personal. Geboren in Kassel, aufgewachsen in Straubing, hat Eybel als junger Konditormeister zunächst in der eigenen Küche in Sachsenkam experimentiert und seine Ware selbst ausgefahren, später gemeinsam mit seiner Frau auf dem Gut Oberkammerloh in Waakirchen einen Stall zur Produktionsstätte umfunktioniert und sich dann südlich des Hofes den persönlichen Traum von einer oberbayerischen Schokoladenmanufaktur erfüllt. Hier verbindet sich für Eybel die Arbeit mit dem wahren Leben. Seine Pralinen werden mit Preisen und Auszeichnungen versehen, doch die Anfragen von großen Vermarktern konsequent überhört. Andreas Eybel versteht sich als regionaler Produzent. Er setzt auf den Umsatz in drei eigenen Verkaufsfilialen und hat sich so nicht nur den Respekt der anderen Unternehmer im Landkreis gesichert, sondern auch eine gewisse Unabhängigkeit gewahrt.

 

Die Pläne für die Manufaktur in Waakirchen hat Eybel in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten, ortsansässigen Handwerkern und dem Lebensmittelamt realisiert, damit es, wie er sagt, später nicht kompliziert wird. Und seinen eigenen Wohntrakt direkt mit der Schokoladenmanufaktur verbunden. Die Schokoladenmasse bezieht er von einem belgischen Hersteller, mit dem er bei der Entwicklung und Zusammensetzung der Mischungen eng zusammenarbeitet. Zwanzig bis dreißig Tonnen Kakao werden dafür jedes Jahr erworben. Von Hand zu Pralinen, Tafeln, Fruchtaufstrichen und Dragees verarbeitet wird alles vor Ort in Waakirchen, im direkten Austausch und Handel mit den Kunden, die hier nicht für lange Transportwege und Marketing zahlen, sondern für hochwertige Rohware und gute bayerische Handwerkstradition.

 

Dass Eybels Konzept aufgeht, ahnt man beim Anblick der unzähligen Pralinensorten in den Auslagen. Auf den Etiketten der sortenreinen Tafelschokoladen steht »Grand Cru«. Das bedeutet »großes Gewächs«, und gilt als höchste Klassifikationsstufe für Wein, Kaffee und Schokolade, bei der man die charakteristischen Merkmale des Bodens, auf dem die Pflanzen gewachsen sind, herausschmecken soll. Auf einer der Schokoladensorten findet sich die costaricanische Flagge. »Costa Rica« heißt aus der Landessprache Spanisch übersetzt »Reiche Küste«. Und dort, wo sich die Menschen so freundlich begrüßen, werden besonders edle Kakaosorten kultiviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 











Die sortenreinen »Grand Cru« Tafelschokoladen im Rautenmuster mit Kakao aus Papua Neuguinea, Venezuela, Equador, Grenada



Alles Handarbeit. Die Pralinen werden zuerst in flüssige Schokolade getaucht und dann in grobem Zucker, Blüten und Kakao gerollt



Eine EYBEL Erfindung: »Wahre Liebe« als Praline und als Melange aus weißer Trüffelmasse und Himbeerkonfitüre






Schokoladenquelle

83666 Waakirchen

Mossrainer Weg 2-6

Tel: 08021.1036

Mo - Fr   9:00 Uhr - 12:30 Uhr

           14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sa         9:00 Uhr - 12:30 Uhr

 

 

Schokoladenquelle

83707 Bad Wiessee

Lindenplatz 1

Tel: 08022.664788

Mo - Fr 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sa       10:00 Uhr - 16:00  Uhr

 

 

Knusperhäuschen

82538 Geretsried

Sudentenstr. 4

Tel:08171.90374

Mo - Fr 10:00 Uhr - 13:00 Uhr        

           14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sa       10:00 Uhr - 12:00 Uhr

 

 

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